Intel gibt offiziell die Business-Plattform Core vPro frei

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Rechner-Systeme des Jahrgangs 2010 auf Basis von Core vPro werden von Core i5 und i7 Chips angetrieben, versprechen ein besseres Sicherheitsniveau und erweiterete Management-Fähigkeiten.

Core vPro 2010 ist die vierte Generation der vPro-Plattform. Es ist keine völlige Neuschöpfung, sondern erweitert die existierende Technologie um ein paar neue Möglichkeiten. Ab sofort hat Intel die Technik freigegeben, so dass Dritthersteller nun entsprechende vPro-Systeme aufsetzen dürfen. Dabei sind die CPUs Core i5 und Core i7 schon verwendbar.

Hersteller wie Dell, HP, Lenovo, Panasonic und Fujitsu haben sich laut Intel bereits an die Arbeit gemacht. Alle Core vPro-Rechner werden Remote-Control für Tastatur und Maus bieten, damit der IT-Support die meisten Probleme schon aus der Ferne lösen könne. Das gelte auch für Notebooks.

Geníal: Selbst im Blue-Screen-Modus des Systems oder im ausgeschalteten Zustand könne der Supporttechniker die Kontrolle übernehmen. Das sei nur möglich, weil die neuesten Core-Chips die Grafikfunktionen bereits integriert haben. Außerdem sind Upgrades, Patches und Software-Updates auf diesem Wege ausführbar.

Die Plattform enthält nun die Anti-Diebstahl-Technologie von Intel, mit der Admins aus der Ferne gestohlene vPro-Mobilrechner manipulieren, löschen, verschlüsseln oder betriebsunfähig machen können. Findet sich der Rechner später wieder ein, dann lassen sich die Daten noch retten.
Notebooks sind zudem grundsätzlich so konfigurierbar, dass sie zu bestimmten Zeiten aktiv werden, um für Wartung und Kontakt zum Hauptquartier bereit zu stehen.

Hinsichtlich der Produktivität verspricht der zuständige Intel-Manager Rick Echevarria eine deutlich spürbare Steigerung: »Das Multitasking funktioniert besser. Die Medienfunktionen ebenso. Die Mobilität und eine um 80 bis 100 Prozent bessere Performance gegenüber den älteren Business-Systemen sollten die meisten Unternehmen überzeugen.« (Ralf Müller)