Oracle: Sun-Plattform für OpenSource-Projekte muss schließen

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Der inzwischen offizielle Sun-Eigentümer Oracle will konsolidieren. Kenai.com, Suns Hosting-Plattform für viele OpenSource-Projekte, schließt bis Anfang April – nur die Infrastruktur will man erhalten.

Viele Open-Source-Projekte fanden eine Bleibe auf Kenai.com . Die Collaboration-Plattform sei gut, die Nutzung auf der Website aber häufig schiefgelaufen, erklärte Oracles Chefarchitekt Ted Farrell in einem Webcast.

Nun also gebe man den Open-Source-Projekten Zeit bis zum 2. April, auf andere Hosting-Dienste umzuziehen, fügen die Oracle-Mitarbeiter in einer Aktualisierung einer Ankündigung von Januar an.

Die Plattform für Java-, JRuby- und Rails-Anwendungen und NetBeans war als gemeinschaftliches Entwicklungs-Center Bestandteil der Java-IDE und werde in Kürze nur noch als internes Entwicklungsprojekt bei Oracle/Sun genutzt. Zu viele »poplige Netbeans-Miniprojekte«, wie ein Autor in einem OpenSource-Forum beshreibt, hätten den eigentlichen Sinn von Kenai ohnehin zerfleddert. (Manfred Kohlen)

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