Stoppte T-Online den iPad-Vorverkauf?

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T-Online nimmt das Apple-Tablet aus dem Programm. Weil man es angeblich ohne Zulassung der US-Behörde FCC nicht anbieten darf. Doch das scheint anderen Onlineshops egal zu sein – sie sammeln weiterhin die Vorbesteller-Adressen.

Der Internet-Shop der Telekom-Tochter T-Online hat das iPad  kurzerhand wieder aus dem Shop genommen. Der Telekommunikationsriese erklärt, dass Apple behaupte, ein Verkaufsangebot des Tablet-PCs sei ohne Zulassung durch die US-Kommunikationsbehörde FCC nicht legal. Tatsächlich: Auf den Apple-Webseiten stand kurzzeitig: »Dieses Gerät setzt eine Zulassung der amerikanischen Kommunikationsbehörde (Federal Communications Commission) voraus, die bisher noch nicht erteilt wurde. Bis zur Erteilung dieser Zulassung darf und wird es nicht zum Verkauf oder zum Leasing angeboten oder verkauft oder verleast werden«.

Inzwischen wird das Gerät bei Apple beworben, aber ganz ohne Kaufmöglichkeit und Preis-Angabe. Doch der potentielle Kunde kann sich zumindest vormerken lassen, um rechtzeitig über die Lieferbarkeit informiert zu werden.

Als der T-Online-Shop das iPad kurzzeitig aufnahm, stand noch nicht einmal ein deutscher Preis fest – und die T-Online-Mitarbeiter hatten wohl für zwei Tage den von Steve Jobs genannten US-Dollarpreis einfach 1:1 ins Deutsche übernommen. Das wäre ein definitiv überzogener Preis gewesen – die Entfernung des Angebots könnte also durchaus auch mit diesem Fehler zusammenhängen.

Laut den Kollegen von Golem.de bieten Onlineshops wie Cyberport, Computer Universe, Cancom und Gravis das Gerät weiterhin für Vorbesteller an, doch die Telekom behaupte nun, man habe noch nie ein iPad im Angebot gehabt. So oder so: Interessierte müssenohnehin  noch abwarten. (Manfred Kohlen)

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