Mobiler Firefox für Nokia-Handy

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Nach den Mobilversionen von Internet Explorer und Opera gibt es jetzt auch eine Handy-Version von Firefox. Vorerst unterstützt der mobile Firefox nur das Nokia N900.

Der Handy-Firefox bietet laut Mozilla dieselbe »Erfahrung« wie die Desktop-Version, die sich vor allem in Deutschland größter Beliebtheit erfreut.

Die Mobilversion bringt unter anderem folgende Features:
• intelligente Adressleiste – bietet eine Autovervollständigen-Funktion
• ortsbezogenes Surfen – liefert Landkarten und Infos passend zum jeweiligen Standort
• Tabbed Browsing – zeigt die offenen Tabs als Vorschau an
• Add-ons – erlaubt, den Browsser mit zusätzlichen Minifunktionen zu personalisieren

Daneben kann der Anwender Einstellungen wie die Firefox-Tabs, die Chronik, Lesezeichen und Passwörter mit dem Desktop-Firefox synchronisieren

Unterstützung für Linux-Betriebssystem Maemo
Die Release-Canditates 1 und 2 hatten die Entwickler schon vor Wochen ins Netz gestellt. Da lief der Browser noch unter dem Codenamen Fennec. Voerst gibt es die Software nur für das Linux-Betriebssystem Maemo. Das ist auf dem Nokia-Handy N900 installiert.

Den mobilen Firefox kann man auf der Mozilla-Webseite herunterladen. Dazu muss man den Download-Link ans Mobiltelefon senden. Dann erhält man einen SMS mit einem Link, mit dem sich die die Software direkt aufs Handy laden lässt.

Wenn weitere Versionen, beispielsweise für Android oder Windows Mobile folgen, verrät Mozilla noch nicht. Allerdings kündigen die Entwickler an, dass in diesem Jahr »noch viel passieren« werde.
(mt)

Weblinks
Firefox Mobile
PC Professionell-Bericht