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Microsoft Office 2010 Beta 2 im Test
Feature-Feuerwerk
Excel 2010 Beta 2
Dem Zahlenwirrwarr komplexer Excel-Tabellen können Anwender jetzt mit so genannten Sparklines begegnen. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, in jede Zelle eine visuelle Interpretation der Werte und Tendenzen zu integrieren. So können etwa grüne, orangene und rote Pfeile nach oben, gerade oder nach unten Status und Trend anzeigen. Auf ganze Zeilen oder Spalten angewandt lassen sich Graphen und Balkendiagramme einfügen, die Zeile an Zeile oder Spalte an Spalte für ein sofortiges Verständnis der Werte sorgen. Datenblätter, ob in Excel oder ausgedruckt, werden auf diese Weise schnell aufgewertet.
Die Handhabung von Pivot-Tabellen, die eine Menge gleichartiger Datensätze interaktiv nach Wunsch des Nutzers gruppieren und zusammenfassen, vereinfacht Excel 2010 mit einer Reihe kleiner, aber wirkungsvoller Neuerungen. So sorgt die Slicer-Funktion für eine bessere Visualisierung der Pivot-Daten. Diese lassen sich leichter segmentieren, filtern und anzeigen. Die Pivot-Ansichten sind zudem dynamisch. Mit wenigen Klicks lassen sich unterschiedlich systematisierte Optiken auswählen. Excel 2010 ordnet die Daten im Rahmen des verfügbaren Platzes neu, ohne Verbindungen und gültige Werte beziehungsweise Verknüpfungen zu verlieren. Eine Preview-Anzeige lässt sofort erahnen, wie die Pivot-Tabelle aussehen wird, bevor sich der Anwender per Klick für eine Darstellungsvariante entschieden hat.
Um Datenanalysen mit Werten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen und für Reports zu visualisieren, gibt es ein kostenloses Add-in: Power-Pivot for Excel 2010 unterstützt Millionen von Zeilen und wird damit für die meisten Anwendungsfälle mehr als ausreichend sein. In Kombination mit Sharepoint Server 2010 lassen sich die Daten im kontrollierten Business-Umfeld auch veröffentlichen.
Mit der 64-Bit-Version von Excel 2010 sind gigantische Datenmengen in der Tabellenkalkulation zu erfassen, jenseits der 2-Gigabyte-Grenze früherer Versionen. Das dürfte für jeden Business-Einsatz ausreichend sein. Mit Hilfe des Sharepoint Servers und der Excel Services können Administratoren so genannte Business Intelligence Dashboards entwickeln, die Exceldaten ausgewählten Mitarbeitern im Unternehmen sowie Partnern über das Web zugänglich machen. Das ist zwar immer noch mit einem gewissen Aufwand verbunden und nur von Fachleuten zu bewältigen, verspricht sich jedoch im Vergleich zu den Vorgängerversionen spürbar einfacher und schneller umsetzen zu lassen.
Neue Visualisierungsoptionen in Excel 2010. Ins Bild klicken für größere Ansicht.






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