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Microsoft Office 2010 Beta 2 im Test
Feature-Feuerwerk
Powerpoint 2010 Beta 2
Ebenso wie Word wurde Powerpoint 2010 mit den neuen Bildbearbeitungs- und Effektfunktionen ausgestattet. Auch auf die neuen SmartArt- und Co-Authoring-Funktionen müssen Anwender nicht verzichten.
Um Präsentationen noch dynamischer zu gestalten bietet sich an, kleine Videoclips in diese einzubauen. In der neuen Version können diese jetzt leicht zugeschnitten sowie ein- oder ausgeblendet werden. Damit bestimmte Stellen sofort anzusteuern sind, können Anwender jetzt Keyframes mit Bookmarks versehen. Und auch die Videoclips sind mittels grafischer Effekte wie Rändern, 3D-Optik und Spiegelung optisch aufzuwerten. Weitere Optionen bieten jetzt auch die Übergänge zwischen Slides, die so genannten Transitions. Auch hier hat Microsoft nachgelegt und mehr 3D-Optik integriert. Das sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Wichtigste immer noch auf der Folie steht und nicht in den gestalterischen Finessen liegt.
Da man Präsentationen nicht für sich selbst, sondern für andere macht, unterstützt Powerpoint 2010 das so genannte Presentation Sharing: Über Windows Live oder den Office Communications Server lässt sich die PPT-Datei sofort über das Web anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Diese müssen nicht einmal über ein installiertes Powerpoint verfügen, um die Datei betrachten zu können. Sie rufen einfach den übersandten Link auf und es werden alle Folien vorgeführt. Darüber hinaus besteht jetzt die Möglichkeit, aus jeder Powerpoint-Präsentation eine Videodatei zu machen und etwa mit einem selbst gesprochenen Audiokommentar zu versehen. Das Video lässt sich dann leicht verteilen, sei es per YouTube-Upload, CD-ROM oder a
uf der eigenen Website.
Ordnung muss sein: Auch längere Präsentationen sollten sich in der Vorbereitung leicht überschauen und sortieren lassen. Deshalb erlaubt Powerpoint 2010 jetzt, logische Foliengruppen und Sektionen festzulegen, die sich auch einzeln zu drucken, Autoren zuzuordnen oder umzubenennen sind. Der Vorteil für Information Worker liegt vor allem darin, dass sie aus ihren zahlreichen vorhandenen Folien immer wieder schnell neue Kombinationen für individualisierte Präsentationen zusammenklicken können.
Für paralleles Arbeiten und umfangreiche Copy-and-Paste-Aktionen ist eine kleine Neuerung ausgesprochen hilfreich: Jede Präsentation öffnet und verwaltet Powerpoint 2010 jetzt in einem eigenen Fenster (in eigener Instanz). Bei einem Vortrag ist es jetzt leicht möglich, eine duale Präsentation zu halten. Auf einem Monitor wird die Vortragsstruktur und die Textslides angezeigt, auf einem weiteren zum Beispiel eine Präsentation mit visuellen Beispielen. Auf diese Weise lassen sich Vorträge besser systematisieren und dynamischer gestalten.
Präsentation als Video mit Powerpoint 2010. Ins Bild klicken für größere Ansicht.






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