Microsoft meldet Milliarden-Gewinn

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Microsoft legt gute Quartalszahlen vor. Im zweiten Quartal 2010 streicht der US-Konzern einen Gewinn von 8,51 Milliarden Dollar ein. Hauptgrund für den Erfolg sind die Rekordverkäufe von Windows 7.

Der Umsatz im zweiten Quartal 2010 lag bei 19,02 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von immerhin 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Gewinn lag bei 8,51 Milliarden Dollar, satte 43 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Damit zählt Microsoft nach wie vor zu den absoluten Spitzenverdienern bei den IT-Konzernen. Zum Vergleich: Der Gewinn von Intel im vierten Quartal 2010 belief sich auf 2,3 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 10,6 Milliarden.

Die Hauptursache für das gute Resultat heißt Windows 7. Es ist laut Microsoft »das erfolgreichste Betriebssystem mit den höchsten Verkaufszahlen in vergleichbaren Zeiträumen«. Im 2. Quartal 2010 hat Microsoft nach eigenen Angaben mehr als 60 Millionen Windows 7-Lizenzen verkauft.

Windows 7 in Deutschland erfolgreich
Laut Microsoft ist Windows 7 auch in Deutschland erfolgreich. Laut GfK Markttrend belegten Ende Oktober 2009 verschiedene Windows 7-Editionen die ersten vier Plätze der Verkaufsliste Software. Angeblich lag die Bestellmenge hierzulande zehnmal so hoch wie beim Launch der Vorgängerversion.

Laut Microsoft gibt es mehr als 11 000 Geräte und Komponenten sowie 1400 PC-Modelle, die das Windows 7-Logo tragen. Zudem stehen 800 000 Software-Applikationen für Windows 7 zur Verfügung. Bei der Vorgängerversion Windows Vista hatte genau dieser Aspekt zu Problemen geführt. So waren viele Programme nicht kompatibel zu Vista.

Einen weiteren Bericht finden Sie auf den Seiten von PC Professionell (siehe Weblinks).
(mt)

Weblinks
Microsoft Quartalszahlen
PC Professionell-Bericht