IBM baut Serverräume für den Mittelstand

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Der Konzern steigt nicht etwa ins Baugewerbe ein, sondern liefert fertige modulare Mini-Container, voll gestopft mit IT und Technik. Einfach bestellen, aufstellen, anschließen – fertig.

Es fing mit blau gespritzten großen See-Containern an, die für Krisengebiete, Fabriken und Großunternehmen gedacht sind, um schnell mal ein einsatzfähiges Rechenzentrum auf die grüne Wiese zu stellen. So etwas ist natürlich teuer und für viele Unternehmen reiner Overkill. Doch Big Blue hat das Konzept weiter gedacht und startet nun einen Bestellservice, bei denen deutlich kleinere und günstigere Mini-Container nach den Wünschen der Auftraggeber ausgerüstet werden.

Die individuelle Box für den Mittelständler kann sogar mobil bleiben und zum Beispiel immer dort aufgestellt werden, wo gerade eine neue Filiale entsteht. Der SMSR (Scalable Modular Server Room) sei grundsätzlich energieeffizient ausgeführt, gegen Feuer, Hitze und Diebstahl gesichert, günstiger in der Anschaffung als der klassische Serverraum (etwa 15 Prozent) und werde nach dem Bestelleingang in acht bis zwölf Wochen einsatzfähig beim Kunden stehen. Server, Speicher- und Netzwerklösungen inklusive. Das gelte auch für den nagelneuen Power-7-Server.

Die Größen der Box variieren zwischen knapp 15 und rund 30 Quadratmetern. Schon die kleinste Version habe eine 8-kW-Stromversorgung, ein UPS und Kühlung. Zugangssicherung und Feueralarm nebst einer feuerresistenten Verschalung seien serienmäßig. IBM will seine SMSR-Boxen global ausliefern. (Ralf Müller)