Verbraucher unzufrieden mit Notebooks und Mobilgeräten

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INQ_OneWayNetbooksEine Verbraucherstudie wertete das Jahr 2009 aus und fand heraus, dass die am häufigsten gekauften Geräte auch die meisten Beschwerden und Reklamationen verursachten. Klingt logisch.

Jedenfalls scheinen die Konsumenten nicht nur begeistert zu sein, wenn sie ihren Netbook, das Notebook-Schnäppchen oder ein teures Smartphone zu Hause auspacken und in Betrieb nehmen: Beschwerden über solche Geräte nahmen im Vorjahr um heftige 42 Prozent zu, berichtet eine britische Verbraucherschutzorganisation. Jene analysierten Telefon- und Internet-Protokolle von Support- und Service-Abteilungen.

Die meisten Beschwerden über alle Branchen hinweg erzeugen heute noch gebrauchte Autos (51.000 Nörgeleien). Doch die mobilen Computer haben sich schon auf einen bedenklichen vierten Platz der Top-10-Mecker-Liste hochgearbeitet, dank 17.611 registrierter Reklamationen. Banken und Versicherungen müssen um ihre “guten” Platzierungen bangen. (*Ironie off’*) Schlechte Fernsehprogramme und -apparate sowie der mangelhafte Service von Mobilfunkprovider rangieren ebenfalls ganz oben auf der Reklamationsliste. Aber keine Produktgruppe legt dermaßen zu wie die Net- und Notebooks, die sich ja auch in der Krise hervorragend verkauft haben.
“Wir glauben kaum, dass jetzt die Produkte mit einer grassierenden Fehlerquote zu tun haben oder der Firmenservice derart abbaut. In erster Linie sind die hohen Verkaufszahlen dafür verantwortlich”, relativiert David Fisher, Direktor von Consumer Direct. Allerdings würden die Netbooks schon aktiv mithelfen, denn daran hätten die Käufer schon überdurchschnittlich viel auszusetzen. Manchmal würden sie aber auch Funktionen vermissen und bemängeln, die ein solches Einsteigergerät gar nicht erfüllen könne. (Quelle: TheInquirer.de)