Social-Network-Profile mehr wert als Mail-Adressen

SicherheitSicherheitsmanagement

Auf dem Schwarzmarkt verlangen Cyberkriminelle inzwischen mehr  Geld für die Daten der Social Networks als für E-Mail-Adressen. Letztere lassen sich wohl schwerer zu Geld machen als die viel aussagekräftigeren Social-Media-Daten.

Der Cloud-Security-Anbieter ZScaler recherchierte im Schwarzmarkt, um seine Kunden gegen die aktuellen Bedrohungen zu wappnen und kam dabei auf das Ergebnis: »Social-Network-Accounts werden inzwischen heißer auf dem Internetschwarzmarkt gehandelt als E-Mail-Adressen«.

 

So sollen 1000 E-Mail-Adressen mit Yahoo- oder Hotmail-Adresse bereits zu 15 US-Dollar erhältlich sein, Facebook-Accounts würden noch in 100er-Mengen für etwa 20 Dollar gehandelt, und Twitter-Profile gingen für 19 Dollar pro 100 Stück weg.

Die gestohlenen Social-Networking-Profile mit über 1000 Kontakten sind besonders gefragt – und damit teurer. So sei der Twitter-Account eines Musikportals mit 840 Followers und dem Hinweis »geeignet für den Bau von Botnetzen« angeboten worden. Dass die sozialen Netze unsicher sind, zeigten vergangenes Jahr schon der Facebook-Wurm Koobface und der Twitter-Wurm Stalk Daily. (Manfred Kohlen)

 

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen