Firmen setzen auf Jobbörsen im Internet

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95 Prozent aller Firmen nutzen bei der Suche nach Mitarbeitern Stellenanzeigen im Web. Auch soziale Netzwerke wie Xing werden immer wichtiger. Auch der Stellenteil in Tageszeitungen ist noch nicht tot.

Auf der Suche nach einem gut dotierten neuen Job warf man früher einen Blick in die Wochenendausgabe der Tageszeitung. Heute nutzen Jobsuchende zunehmend die Jobbörsen im Internet. Denn 95 Prozent aller Firmen setzen ihre Stellenanzeigen inzwischen ins Web.

Das ist das auf den ersten Blick wenig überraschende Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter 1357 Unternehmen.

80 Prozent aller Unternehmen in Deutschland bringen ihre Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen wie Stepstone, Monster oder auch dem Internet-Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit unter. 50 Prozent bieten offene Stellen auf der eigenen Homepage.

Tipp für Jobsucher: In allen Kanälen recherchieren
Allerdings – und das überrascht dann doch – ist die gute alte Zeitung bei Stellenanzeigen noch lange nicht tot. Denn 85 Prozent der Befragten nutzen laut Umfrage weiterhin auch »Zeitungen und Fachmagazine«, wenn sie eine Stellenanzeige veröffentlichen wollen. Dementsprechend rät Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer: »Jobsuchende kommen am besten zum Erfolg, wenn sie parallel im Internet und in Printmedien nach offenen Stellen recherchieren.«

81 Prozent der Firmen nutzen neben Online-Jobbörsen auch gleichzeitig noch das klassische Print-Medium, um offene Stellen anzubieten. Immerhin 24 Prozent nutzen dabei auch Print-Fachmagazine. Dahinter folgen branchen- beziehungsweise fachspezifische Online-Jobbörsen mit 21 Prozent.

Soziale Netzwerke als Jobbörse
Auch Online-Netzwerke gewinnen bei der Mitarbeitersuche immer mehr Bedeutung. Soziale Netzwerke wie Xing, StudiVZ oder Facebook werden derzeit von 12 Prozent der Unternehmen genutzt, um geeignete neue Mitarbeiter zu finden. In der ITK-Branche sind es bereits 19 Prozent. Laut Bitkom wird die Bedeutung von Xing und Co. für die Personalsuche weiterhin steigen.
(mt)

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