Apple-Erfolge: Mac-Verkäufe hui, App-Store und iTunes pfui

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Wer hätte das gedacht: Mit den iPhone-Apps und den Musik- und Video-Downloads scheffeln die Kalifornier im Augenblick keine Profite. Gut, sie verlieren hier auch kein Geld, doch die Erfolge liefert ausgerechnet ihre älteste Produkt-Kategorie, der Mac.

Mit einem analytischen Blick in die frischen Finanzzahlen des abgelaufenen Quartals (Details gibt es hier) findet sich bestätigt, was mancher vermutet hat: Der App-Store ist im Augenblick eine reine Marketing-Veranstaltung. Immerhin eine, die dem Konzern kein Geld kostet.

Dass auch iTunes unter dem Strich lediglich ein Taschengeld einbringt, das verwundert dann doch. Und wie schlägt sich das iPhone selbst? 8,7 Millionen Exemplare im Jahresendspurt sind ganz ordentlich, wenn auch leicht unter den (aufgeblähten) Erwartungen.

Der wirkliche Bringer sind momentan aber die Macintosh-Modelle, ob mobil oder stationär. Um stolze 33 Prozent gingen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr nach oben: 3,36 Millionen Einheiten im Quartal sind für Apple-Verhältnisse enorm. Die Profite ebenfalls, denn unter dem Strich blieben 50 Prozent mehr hängen: 3,38 Milliarden Dollar. (Ralf Müller)