Die Anti-Windows-Kampagne wird globalisiert

IT-ManagementIT-ProjekteOpen SourcePolitikSoftware

Die Free Software Foundation (FSF) zieht seit einiger Zeit über die Windows-7-Sünden her. Nun wurde aus der Kritik eine globale achtsprachige Kampagne.

Proprietäre Software, insbesondere jene von Microsoft, gefährde die Freiheit des Internet-Nutzers, lautet die Hauptthese der FSF. Weitere Argumente gegen den flächendeckenden Einsatz von Windows 7 wird von dem Verband nun international per Werbekampagne verbreitet, damit auch der ganze Markt mitbekomme, warum der Umstieg mehr als eine Sünde bedeute.

»Windows 7 dringt in die Privatsphäre der Nutzer ein, macht sie abhängig, verletzt ihre Sicherheit, missbraucht Standards, vergiftet die Bildungsbemühungen, fördert Ristriktionen wie DRM (Digital Restrictions Management) und bringt die Nachteile eines monopolistischen Produkts mit sich«, wettert FSF-Kampagnenmanager Matt Lee.

Mit ihrer internationalen Tirade will der Verband die Verbraucher davon abbringen, sich erneut Windows-Software zuzulegen. Statt dessen sollten sich die Computernutzer lieber der freien Software zuwenden und Betriebssysteme aus dem großen GNU/Linux-Fundus aussuchen. Dort gebe es mit OpenOffice.org eine brauchbare Office-Alternative, ergänzt der FSF. (Ralf Müller)