Seltsam: Die Rückkehr des Magnetbandes

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Der 1. April ist noch weit entfernt. Daher müssen es Fujifilm und IBM wohl Ernst meinen, wenn sie heute die Entwicklung eines modernen Magnetbandes zur Datenspeicherung zum Besten geben.

INQ_MagnetbandEs gibt ein technisches Detail, welches die Ernsthaftigkeit des Duos unterstreicht. Die Speicherkapazität. Sie liegt mit 35 TeraBytes pro 800m-Spule (entspricht dem Äquivalent eines 399 km hohem Buchstapels) tatsächlich auf einem Niveau, das man Anfang des 21. Jahrhunderts erwarten darf.
Fujifilm und IBM haben gemeinsam die gute alte Magnettechnologie modernisiert und auf dem Material eine 44mal höhere Datendichte realisiert als zuvor möglich war. Der Trick war, nicht die großen schweren Metallspäne als magnetisches Material zu nehmen, sondern sich winzige Partikel als Trägersubstanz zu suchen und die Lese- und Schreibköpfe darauf anzupassen.
Jedenfalls wollen Fujifilm und IBM ihre Entwicklung nun kommerziell nutzen und vor allem Backup-Lösungen für Rechenzentren darauf aufbauen. (Quelle: TheInquirer.de)