McAfee will das Google-Leck stopfen

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Ein Tool namens »Aurora Stinger« soll jegliche Attacken der Variante ‘Operation Aurora’ entdecken und das Einfallstor im Internet Explorer schließen.

Um solche IE-Attacken, unter denen Google und andere Firmen jüngst zu leiden hatten, zu unterbinden, entwickelte McAfee ein eigenes Tool, das Kunden helfen soll, sich gegen die Folgen von ‘Operation Aurora’ zu schützen.

McAfee-Technologiechef George Kurtz erläuterte gestern in einem Blog-Beitrag, dass es sich bei »Aurora Stinger« um eine aufgebohrte Spezialversion der Virenbeseitigungsapplikation Stinger handele.

Das Tool sei nun dafür geeignet, alle Varianten von Aurora zu entdecken, zu entfernen und etwaigen Schaden zu reparieren, verspricht Kurtz: »Es enthält zusätzlich einen Link zu unserem cloudbasierten Dienst Global Threat Intelligence. Dadurch erfährt Aurora Stinger in Echtzeit von frisch entdeckten Varianten. Ein Update der Signatur-Datei wird dadurch unnötig.«

Microsoft seinerseits kündigte gestern an, ein notdürftig repariertes IE-Update bringen zu wollen. Allerdings warnen Sicherheitsleute davor, dass auch schon ein inoffizieller IE-Patch aus diffuser Quelle durchs Internet geistere. (Ralf Müller)