Gartner: Mobile Apps werden zum Big Business

MobileMobile Apps

Die Marktforscher rechnen für 2010 einen Gesamtumsatz mit Smartphone-Apps von 6,2 Milliarden Dollar hoch. Das könnte noch mehr werden, wenn die Zahl der kostenfreien Apps zurückginge.

Gartner habe bei seiner Kalkulation die Umsätze aller App-Shops und -Stores berücksichtigt, die schon betrieben werden. Es sei nur schwierig, das Potential weiterer Web-Anbieter, die ständig hinzukommen, einzuschätzen. Jedenfalls dürfte es in den nächsten Jahren ein ungebrochenes stürmisches Wachstum geben, welches es bis 2013 auf beinahe 22 Milliarden verkaufte Apps bringen könne, so die Marktbeobachter. In diesem Jahr sollen es noch bescheidene 4,5 Milliarden Downloads sein.

Gartner kritisiert die Anbieter, dass sie bis zu 80 Prozent der Applikationen kostenfrei anbieten. Damit würden sie ohne Not die wirtschaftliche Basis dieses Geschäftsbereichs schmälern. Sie sollten nun wenigstens Schadensbegrenzung betreiben und Werbung einbauen oder eine Pro-Version mit mehr Funktionen für Geld anbieten.
»Games bleiben naturgemäß die Nummer-1-Applikation. Dicht dahinter folgen mobiles Shopping, Social Networking, Utilities und Produktivitätstools«, ergänzt Gartner-Direktorin Stephanie Baghdassarian. (Ralf Müller)