VIA bringt Mini-Server mit Nano-CPU

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Besonders kompakte Server sind derzeit im Trend. Jüngstes Beispiel ist VIAs M SERV S2100 für kleine und mittlere Unternehmen.

Nicht nur Intel setzt derzeit auf das Konzept der Mini-Server. Auch der taiwanische Hardware-Hersteller VIA hat jetzt einen Mini-Server entwickelt. Der M SERV S2100 ist für SOHOs sowie kleinere Unternehmen konzipiert.
Das Gehäuse ist 13,5 x 26 x 12 Zentimeter groß. Daneben soll der kleine Server leise und stromsparend arbeiten. Angetrieben wird der Rechner von VIAs 64-Bit-Prozessor Nano, der mit 1,3 GHz getaktet ist. Der Nano wird auch in Netbooks verbaut und gilt als Alternative zu Intels Atom.

Hardware-basierte AES-Verschlüsselung
Die Anwendungsgebiete liegen laut VIA bei Backups, Cloud-Computing-Diensten oder generell bei speicherorientierten Serverapplikationen. Virtualisierung wird ebenso unterstützt wie Verschlüsselung. Für Letztere bieter VIA eine hardwarebasierte On-the-fly-Verschlüsselung mit dem Algorithmus AES.

Der VIA-Server arbeitet mit dem auch in Netbooks verbauten Nano-Prozessor. (Bild: VIA)

Freie Auswahl herrscht in Sachen Betriebssystem. Der Kunde kann zwischen Windows XP, Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 wählen oder sich für eine Linux-Distribution wie Ubuntu, SUSE Linux Enterprise Desktop 10 (Service Pack 2) oder FreeBSD entscheiden.

Der VIA-Server wird an Systemintegratoren und OEMs verkauft.
(mt)

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