TESTS
O&O/Laplink Umzugshilfe vs. Paragon System Upgrade Utilities 2010
Umzugshelfer für Windows 7 im Test
O&O/Laplink Umzugshilfe
Die Entwickler von O&O und Laplink haben für die Umzugshilfe ihre Produkte zusammen auf eine CD gepresst. O&O steuert das Backup-Tool DiskImage 4 bei, Laplink das Programm PCmover Professional. Für den eigentlichen Umzug ist nur letztgenanntes Tool zuständig. DiskImage muss der Anwender nicht nutzen. Allerdings empfiehlt das Handbuch dringend, mit Hilfe der Software ein Abbild der Festplatte anzulegen. Zum einen kehren User so an den Ausgangspunkt zurück, falls während des Upgrade etwas schief läuft. Zum anderen lässt sich das Image unter Windows 7 als Laufwerk einbinden, um Dateien daraus auf das neue System zu kopieren. Allerdings transferiert auch der PCmover alle Dateien, so dass DiskImage streng genommen nicht notwendig ist. Die Installation ist daher auch optional.
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Der PCmover erlaubt den Umzug auf Windows 7 auf einem neuen oder dem selben Computer. Das Programm muss dazu auf dem alten und dem neuen System installiert werden. Es analysiert unter Windows XP und Vista die installierten Anwendungen und Dateien und packt diese in eine Umzugsdatei -der PCmover spricht hier sinnbildlich vom Moving Van -, die unter Windows 7 wieder ausgepackt wird. Welche Anwendungen und Dateien der Benutzer mitnehmen möchte, kann er sehr genau bestimmen. Ein Assistent fragt Schritt für Schritt alle wichtigen Einstellungen ab. Dazu gehört auch die Art der Migration. Zur Auswahl stehen der Umzug per Netzwerk, per Direktverbindung via USB- oder LAN-Kabel sowie per Speichermedium (CD/DVD, USB-Speicher). Letzteres ist die richtige Wahl beim Umzug auf dem selben Computer. Je nach Umfang der Datenmenge und Wahl der Methode dauert der Vorgang mehrere Stunden. Im Test benötigte der PCmover beim Transfer von 90 GByte an Daten, Anwendungen und Einstellungen über das mitgelieferte Laplink-Netzwerkkabel gut acht Stunden. Hat man alle Einstellungen vorgenommen, geschieht der Umzug allerdings automatisch, so dass man ihn etwa über Nacht laufen lassen kann.
Im Test migrierten wir von einer gut 13 Monate alten Windows-XP-Installation (Home Edition, 32 Bit) mit zahlreichen Anwendungen und benutzerdefinierten Einstellungen auf Windows 7 Ultimate 32 Bit sowie 64 Bit. Beeindruckend: Nach dem Umzug waren fast alle Anwendungen ohne weitere Eingriffe sofort betriebsbereit. Darunter Software wie Microsoft Office 2007, Firefox, Opera, Adobe Acrobat, Virtual Box, Winamp, TrueCrypt, die Instant Messenger Skype und Miranda, der Downloadmanager FlashGet, CDBurnerXP, der Nintendo-64-Emulator Project64, der FTP-Manager WinSCP, das Packprogramm 7-Zip sowie das WISO Sparbuch. Neu installieren mussten wir hingegen Photoshop CS4, den Dateimanager Directory Opus und den Paragon Festplatten Manager 2008. Transferiert wurden auch Programme, die nicht zu Windows 7 kompatibel sind. Darunter TuneUp Utilities 2009 und das Web-TV-Tool Zattoo in der XP-Version. Diese verweigerten den Start, konnten aber deinstalliert werden. Hardware-Treiber lässt der PCmover bewusst aus, was angesichts des Umzugs auf ein neues Betriebssystem bzw. einen anderen Computer sinnvoll ist. Auf unserem Testrechner erkannte Windows 7 ohnehin alle Hardware-Komponenten automatisch.









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