Gartner sieht Hoffnung für den PC-Markt

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Der globale Markt legte im abgelaufenen Jahr nach Stückzahlen immerhin 22 Prozent zu. Allerdings war das Wachstum in erster Linie günstigen Notebooks und den noch günstigeren Netbooks zu verdanken.

Immer mehr Geräte für immer weniger Einzelpreis abzusetzen, klingt natürlich nicht besonders zukunftsträchtig. Doch die Analysten von Gartner sehen einen Hoffnungsschimmer, da sich der Markt trotz ökonomischer Schwierigkeiten doch so langsam erhole. So konnten weltweit in den vergangenen drei Monate rund 90 Millionen PC-Systeme abgesetzt werden. Das liegt ein gutes Fünftel über dem Jahresendniveau von 2008. Vor allem in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika sehen die Marktforscher endlich eine Trendwende. »Diese Region wurde später vom ökonomischen Abschwung getroffen, daher ließ die Erholung auch länger auf sich warten«, erläutert Analyst Mikako Kitagawa.

Der Griff zu den besonders günstigen Mobilmodellen erkläre sich eben auch aus der Wirtschaftslage. »Dann werden die Verbraucher extrem preisbewusst. Plötzlich reicht ein günstiges Gerät für die eigenen Ansprüche«, merkt Kitagawa augenzwinkernd an. Gehe es wieder aufwärts, dann werden aber Wünsche und Ansprüche an den Rechner wieder steigen und damit die Preiselastizität größer. Bemerkenswertes Ergebnis am Rande: Die Einführung von Windows 7 schlug sich im vierten Quartal 2009 messbar nicht nieder. Kaum jemand kaufte deswegen extra einen PC. (Ralf Müller)