Kostenkiller für die Firmen-Handy-Flotte

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In einem größeren Unternehmen summieren sich Mobilfunkkosten leicht auf Millionen. Wer in seinem Hause ohnehin schon auf VoIP setzt, kann diese Technologie bald auch auf die vorhandenen Mobiltelefone ausweiten. Nachträglich!

Den magischen Trick, Smartphones und etliche Normal-Handymodelle nachträglich in kostensparende VoIP-Geräte zu verwandeln, schafft ein Modul namens »MagicJack«. Bislang konnte es nach Angaben des Herstellers schon fünf Millionen Festnetztelefone auf VoIP-Betrieb umstellen, doch nun gäbe es ein kompakteres Modul, das diesen Trick auch beim Mobiltelefon hinbekomme.

Kern der Technik sei ein Femtocell-Chip, der jedes reguläre GSM-Telefonat auf eine kabellose Breitbandverbindung zu einem Computernetzwerk umleiten könne. Dieser Trick funktioniere momentan in ganz Nordamerika. Europa dürfte aber wegen der reichlichen GSM-Abdeckung auch kein Problem sein.

Das Einsparen der mobilen Gesprächsgebühren solle noch vor der Sommerpause möglich sein, kündigt TechJackal an. Der Preis pro Modul unterscheide sich nicht vom bisherigen MagicJack, liege also bei erschwinglichen 40 Dollar. Im Kaufpreis enthalten sei ein Jahr kostenfreier Nutzung des Breitband-Dienstes. Nach den zwölf Monaten verlange der Betreiber 20 Dollar pro Jahr. Angesichts des möglichen Einsparpotentials eine attraktive Preisgestaltung. (Ralf Müller)