Die Welt hat ihren ersten ernsthaften Sex-Roboter

Allgemein

INQ_RoxxxyEs war ja fast klar, dass die Roboter erst in horizontaler Stellung vom Menschen akzeptiert werden würden. Ein weibliches Exemplar namens Roxxxy soll für den endgültigen Durchbruch sorgen.

Was Heerscharen von SF-Autoren vorwegnahmen und in allen Aspekten beleuchteten, wird nun Wirklichkeit: Einsame Menschen können sich als Gefährten (Companion) einen gefühlsechten Roboter bestellen, der emotionale wie sexuelle Bedürfnisse befriedigen soll. Dass dies keine Zukunftsversion mehr ist, sondern bereits funktioniert, beweist Hersteller TrueCompanion gerade auf der Messe in Las Vegas. Nein, nicht auf der abgelaufenen CES, sondern auf der AVN, der Adult Entertainment Expo. Der lebensgroße weibliche 60-kg-Roboter mit C-Körbchengröße und einer “gefühlsechten” Gummihaut besitze nicht nur die unumgänglichen Körperöffnungen, sondern vor allem auch eine Künstliche Intelligenz. Roxxxy werde auf Wunsch des Kunden individualisiert (Farbe, Haare, Körpermerkmale, Grundpersönlichkeiten) und lerne dann vor Ort dazu. Der Roboter entwickele so eine gewisse Persönlichkeit. Er höre zu, redet, schicke dem “Lebensgefährten” E-Mails ins Büro und reagiere auf Berührungen. Nachts gehe sie sogar in den Schlafmodus. Nur Migräne, die gebe es natürlich nicht. Oder Streit. Naja, dafür reicht natürlich die KI ohnehin nicht aus, obwohl Erfinder Douglas Hines immerhin sein KI-Handwerk in den berühmten Bell Labs erlernt hat.
Übrigens kann Roxxxy nicht wie die japanischen Roboter durch die Gegend laufen, rennen oder tanzen. Das künstliche Skelett des anatomisch korrekten Roboters könne nur wie ein Mensch stehen, sitzen oder liegen, aber sich nicht selbst fortbewegen. Putzen und Staubsaugen ist also nicht. Nur das eindeutige Saugen an Körperstellen. Apropos, alle Körperöffnungen sind mechanisch animiert.
Interessantes Detail: Roxxxy besitzt ein Herz. Ein mechanisches, welches nicht nur den Herzschlag einer lebenden Person imitiert, sondern auch die Flüssigkühlung durch das innere System pumpt.
Fünf Grundpersönlichkeiten bietet der Hersteller vom Start weg an – vom scheuen Mädchen bis zur SM-Schlampe. Zwecks Gleichberechtigung arbeite man auch schon an einer männlichen Version des Sex-Roboters, der übrigens wireless stets online sein wird und so seine Patches und Updates sowie technische Wartung oder Support erhält. Der ganze “Spaß” kostet je nach Ausführung 7.000 bis 9.000 Dollar. Der Verkauf in Europa und Amerika soll etwa nach der Sommerpause losgehen. (Quelle: TheInquirer.de)