20 Prozent der britischen Scheidungen wegen Facebook

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»Suspicous Spouses« – misstrauische Ehefrauen also – kurbeln wegen Facebook-Aktivitäten ihrer Partner ordentlich das Geschäft der Scheidungsanwälte an. Was schon durch Einzelfälle bekannt war, ist nun durch Zahlen von Scheidungsanwälten belegt.

Facebook sei für ein Fünftel der britischen Scheidungen verantwortlich, zitiert der britische Telegraph den Chef einer Anwaltskanzlei, der den Dingen auf den Grund gehen wollte, als sich zunehmend Frauen meldeten, die ihren Männern per Facebook hinterher spioniert hatten.

Der bekannteste Scheidungsfall war der von David Pollard, der per Facebook meldete, mit einer virtuellen Escort-Dame in Second Life geschlafen zu haben.
Das fand seine Frau nicht gut und reichte die Scheidung ein. Doch auch viele andere Fälle beziehen sich aufs Virtuelle: E-Mails mit verfänglichen Inhalten und peinliche Facebook-Statusmeldungen werden bei Scheidungen ins reale Leben gezogen, um dann als Beweis für unangemessenes Verhalten verwendet zu werden.

Auch umgekehrt kann das »soziale« Netzwerk verantwortlich für die Trennung sein: Ein Facebook-Nutzer gab per Facebook die Scheidung bekannt, bevor seine Frau Emma Brady davon wusste. Sie fand später wirklich statt. (Manfred Kohlen)

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