TESTS
Externe Festplatten mit 2 TByte im Test
Speicherriesen
Lacie d2 Quadra
Die d2 Quadra von Lacie besitzt ein massives Metallgehäuse und lässt sich via USB, Firewire 400, Firewire 800 und eSATA anschließen. Die Platte ist nicht formatiert, aber ein kleines Tool bietet an, das zu übernehmen. Im Test lässt sich allerdings der Schieberegler, mit dem man die Größe der Partitionen bestimmt, kaum bewegen, so dass für die vom Tool für den Datenaustausch mit Mac und Linux empfohlene FAT32-Partition nur wenige MByte bleiben. Besser ist es also, Partitionierung und Formatierung selbst zu übernehmen.
Über die USB-Schnittstelle ist der Datendurchsatz der d2 Quadra mit dem der übrigen Testteilnehmer vergleichbar. Über Firewire 400 werden Daten mit 41,2 MByte/s auf die Platte geschrieben und mit 45,5 MByte/s gelesen, über Firewire 800 sind es 64,6 beziehungsweise 82,2 MByte/s. Damit ist sie etwas schneller als das G-Drive, das einzige andere Laufwerk im Test, das ebenfalls Firewire- und eSATA-Schnittstelle mitbringt. Über eSATA liegt der Durchsatz bei 86,9 MByte/s beim Schreiben und bei 89,4 MByte/s beim Lesen.
Sehr nett: Per Firewire-Schnittstellen lassen sich mehrere Platten in einer Kaskade schalten. Selbst wenn man am Rechner nur einen Port hat, lassen sich so mehrere Platten anschließen. Sie werden einfach an die freien Firewire-Ports der Festplatte gesteckt, statt direkt an den Rechnern.
Im Ruhezustand liegt der Stromverbrauch der d2 Quadra bei 10,7 Watt und klettert unter Last auf 12,9 Watt. Auch der Geräuschpegel steigt unter Last hörbar – die Platte ist lauter als die Konkurrenten und wer empfindliche Ohren oder einen sehr ruhigen Arbeitsplatz hat, kann das schon als störend empfinden. Schaltet man die Platte ab, liegt die Leistungsaufnahme noch immer bei 0,3 Watt. Dass es besser geht, zeigt das Hard Drive Secure von Freecom.
Lacie liefert mit der d2 Quadra gleich zwei Backup-Programme mit. Bei der Lacie Backup Software handelt es sich um ein simples Tool, das auf Knopfdruck bestimmte Verzeichnisse von Rechner auf die externe Platte sichert. Eine Wiederherstellungsfunktion gibt es nicht, der Anwender muss das Backup im Notfall nach den gewünschten Dateien durchforsten. Ausgefeiltere Optionen bietet da der Genie Backup Assistant, der Backups nach einem Stundenplan anlegt. Leider lassen sich dafür keine beliebigen Verzeichnisse auswählen, sondern nur vorgegebene (etwa Eigene Fotos) oder die Dateien bestimmter Anwendungen (Outlook, Windows Kontakte, Favoriten, Registry).
Der Button an der Gehäusefront der Festplatte lässt sich mit einer beliebigen Aktion belegen, etwa dem Start eines vordefinierten Backup-Jobs oder dem Öffnen einer anderen Anwendung.
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Fazit
Die Lacie d2 Quadra macht schon optisch eines sehr robusten Eindruck und überzeugt im Test durch ihre Schnittstellenvielfalt und sehr gute Datentransferraten. Schade nur, dass die Platte etwas lauter als die getesteten Konkurrenten ist und auch bei ausgeschaltetem Aus-Schalter noch Strom zieht.
d2 Quadra Note: sehr gut | ![]() |
Technische Daten
Kapazität: 2 TByte
Anschlüsse: 1 x USB 2.0, 1 x FW400, 2 x FW800, 1 x eSATA
An/Aus-Schalter: ja
Kensington-Lock: ja
Hardware-Verschlüsselung: nein
Software: Backup-Tool, Konfig-Tool für Front-Button, Adobe Reader
Datendurchsatz
USB Schreiben: 29,3 MByte/s
USB Lesen: 33,4 MByte/s
FW400 Schreiben: 41,2 MByte/s
FW400 Lesen: 45,5MByte/s
FW800 Schreiben: 64,6 MByte/s
FW800 Lesen: 82,2 MByte/s
eSATA Schreiben: 86,9 MByte/s
eSATA Lesen: 89,4 MByte/s
Leistungsaufnahme
Ruhe: 10,7 Watt
Last: 12,9 Watt
Netzschalter AUS: 0,3 Watt










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