TESTS
Externe Festplatten mit 2 TByte im Test
Speicherriesen
G-Technology G-Drive
Das G-Drive von Hitachi-Ableger G-Technology ist als einziges Laufwerk im Test für Mac formatiert. Wer es an einem Windows-Rechner nutzen will, muss die Platte also zunächst neu formatieren, was vor allem unbedarften Nutzern nicht allzu leicht fallen dürfte, da der Vorgang im Handbuch nur unzureichend beschrieben ist. Ob der unbedarfte Nutzer das Handbuch findet, ist ohnehin fraglich, da nicht einmal ein gedruckter Schnelleinstieg beiliegt. Es gibt lediglich PDFs zu allen Produkten von G-Technology auf einer CD, aus denen sich der Nutzer das richtige heraussuchen muss.
Mit seinem silbernen Metallgehäuse sieht das G-Drive sehr schick aus. Es kann via USB, Firewire 400 und 800 sowie eSATA angeschlossen werden. Zwar ist keine FW400-Schnittstelle vorhand
en, sondern nur zwei FW800-Ports. Doch mithilfe des beiliegenden FW800-auf-FW400-Kabels lässt sich das Laufwerk auch mit der FW400-Schnittstelle eines Rechners verbinden. Der Datendurchsatz geht in Ordnung: über USB werden Daten mit 29,5 MByte/s auf die Platte geschrieben und mit 33,3 MByte/s gelesen. Über Firewire 400 sind es 35,6 beziehungsweise 40,6 MByte/s und über Firewire 800 sogar 59,9 beziehungsweise 79,0 MByte/s. Der Durchsatz über eSATA ist nochmal ein Stück höher, wobei wir im Test den eigenartigen Effekt hatten, dass die Schreib-Performance mit 90,2 MByte/s besser war als die Lese-Performance mit 87 MByte/s.
Unter Last ist das G-Drive gut hörbar und lauter als die Laufwerke von Buffalo, Freecom und Seagate. Zudem ist der Stromverbrauch unter Last mit 13,0 Watt der höchste im Test, wenn auch nur geringfügig höher als der des Lacie-Laufwerks. Schaltet man die Platte über den Netzschalter aus, zieht sie weiter 0,1 Watt – dass es auch anders geht, zeigt die Freecom-Platte.
Software liegt dem G-Drive nicht bei. Das dürfte vor allem der Tatsache geschuldet sein, dass das Laufwerk primär für Mac-Nutzer gedacht ist, die ihre Datensicherung mit der Mac-Software Time Machine erledigen.
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Fazit
Für Mac-Nutzer ist das G-Drive erste Wahl, Windows-Nutzer sollten sich überlegen, ob sie bereit sind, auf die üblichen Software-Beigaben zu verzichten. Unter den getesteten Festplatten hat das G-Drive den höchsten Stromverbrauch.
G-Drive Note: gut | ![]() |
Technische Daten
Kapazität: 2 TByte
Anschlüsse: 1 x USB 2.0, 2 x FW800, 1 x eSATA
An/Aus-Schalter: ja
Kensington-Lock: ja
Hardware-Verschlüsselung: nein
Software: nein
Datendurchsatz
USB Schreiben: 29,5 MByte/s
USB Lesen: 33,3 MByte/s
FW400 Schreiben: 35,6 MByte/s
FW400 Lesen: 40,6MByte/s
FW800 Schreiben: 59,9 MByte/s
FW800 Lesen: 79,9 MByte/s
eSATA Schreiben: 90,2 MByte/s
eSATA Lesen: 87,0 MByte/s
Leistungsaufnahme
Ruhe: 11,5 Watt
Last: 13,0 Watt
Netzschalter AUS: 0,1 Watt










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