Malware-Regen aus der Amazon Cloud

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Wer sich mit Wolken einlässt, muss mit Regen rechnen: Bei Amazons E2 gehostete Websites wurden durch das Zeus-Botnetz ordentlich durchnässt – ein Sicherheitsdienstleister sagt, die Technik von Amazon sei ideal zum Verbreiten von Schädlingen.

Securityfirma ScanSafe übt mächtig Schelte an Amazon: Es sei nicht das erste Mal, dass Sites in den Hosting-Diensten des Shopping-Riesen »von hinten durch die Brust ins Auge« mit Schadcode verseucht worden seien. Die Firma fügt zum Beweis gleich noch ein paar Links mit Sicherheitsmeldungen der Vergangenheit zumThema an.

Der Trick der Hacker ist offenbar, sich einmal in die Amazon-Server einzuhacken und von dort ihre Malware auf die dort gehosteten Server zu verteilen.
Allerdings sei es, wenn Malware durch »amazonaws« verteilt wird, unvergleichlich einfacher als im »normalen« Web, die Aktion wieder zu stoppen, teilt Amazon mit. Dies ist jedoch nicht das erste Mal, dass gut gemeinte Sicherheitstechniken zu »Unsicherheitstechniken« mutieren. (Manfred Kohlen)

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