Google Phone: Probleme beim Namen Nexus One?

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Der Nexus war ein Magie-Backbone in einer gewissen Hexenserie oder auch das universelle Glücksband in StarTrek: Treffen der Generationen. Aber der Name wird Google von anderer Seite streitig gemacht.

Es gab Nexus-6-Roboter in Philip K Dicks berühmten Bladerunner (die Novelle hieß eigentlich »Do electric Sheep dream?«). Dick ist zwar tot, doch die Erbengemeinschaft, vertreten durch seine Tochter, überlege gerade laut, ob sie nicht die Replikanten-Jäger ausschicken sollen, um den Namen zu schützen.

Dass die Google-Jungs ihr erstes Android-Phone nach einem Bot aus einem SF-Roman taufen, klingt durchaus wahrscheinlich. Es wäre einfach geeky. Aber auch unüberlegt, denn das hätte man ja locker vorab klären können. So wie Motorola, die sich für ihr Droid erstmal den Segen von StarWars-Schöpfer George Lucas einholten.

Andererseits hat Google bis auf Blog-Einträge das Nexus One noch nicht einmal offiziell angekündigt. Der Gerätename scheint aber beabsichtigt zu sein, denn er taucht in den Unterlagen der US-Behörde Federal Communications Commission auf, die neue Geräte zulassen muss.

»Wir sind leider niemals konsultiert worden. Es gab keine Anfrage und daher haben wir auch keinerlei Genehmigung erteilt«, ergriff gestern Isla Dick Hackett das Wort. Sie ist Präsidentin der »Electric Shepherd Productions«, die sich um sämtliche Lizenzen des väterlichen Gesamtwerks kümmert. Nun diskutiere die Tochter das weitere Vorgehen mit ihren Anwälten. (Ralf Müller)