Datenklau beim Jobwechsel

Sicherheit

Fast jeder zweite Mitarbeiter nimmt bei einem Jobwechsel auch vertrauliche Daten seines alten Arbeitgebers mit. Das behauptet eine aktuelle Studie von Cyber-Ark.

»The Global Recession and its Effect on Work Ethics« heißt die Studie der Sicherheitsspezialisten von Cyber-Ark. Der Bericht soll belegen, wie hoch das Gefährdungspotenzial einer unzureichenden Datensicherung in Unternehmen ist. In der Umfrage unter 600 Angestellten in London und New York gaben 41 Prozent der Befragten zu, schon einmal kritische Unternehmensdaten zu einem neuen Arbeitgeber mitgenommen zu haben.

Satte 48 Prozent erklärten, dass sie dies tun würden, wenn ihr Chef ihnen kündigen würde. Und 39 Prozent würden sich die vertraulichen Firmendaten schon vorsorglich beschaffen, wenn für ihren Arbeitsplatz Gefahr im Verzug sei.

Kunden- und Kontaktdaten
Besonders gern genommen sind dabei Kunden- und Kontakt-Informationen, aber auch interne Infos zu Produkten oder Projekten oder Zugangscodes und
Passwörter sind ein begehrtes Objekt beim Datenklau.

Die Untersuchung zeigt auch, dass es mit dem Schutz der Unternehmensdaten nicht so gut bestellt ist. Angeblich haben 57 Prozent der Befragten gesagt, der Zugriff auf die vertraulichen Informationen sei leicht gewesen.

Cyber-Ark hat natürlich Interesse daran, auf Sicherheitsrisiken in Unternehmen hinzuweisen. Schließlich entwickelt das US-Software-Haus aus Newton, Massachusetts Programme und Tools zur Sicherung von vertraulichen Unternehmensdaten.
(mt)

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Cyber-Ark