Microsoft kauft Rechenzentrums-Automatisierung

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Mit dem Kauf von Opalis will MS sein System Center erweitern; die Administrationstools arbeiten bereits gut zusammen, der Kauf passt perfekt in die Pläne des Software-Riesen.

»Microsoft bläst seine Wolke auf und fördert Cloud Computing« wäre die unseriösere Beschreibung, doch MS bläst hier nicht die genutzte Hardware auf, sondern soll durch Automatisierung mehr aus ihr herauskitzeln.

Der Kauf von Opalis Software soll die Rechenzentrumsfähigkeiten von Microsoft-Systemen erweitern, denn viele der Prozess-Automatisierungsfunktionen der gekauften Software fehlten den MS-Produkten noch, um effektiv wikliches Cloud-Computing anbieten zu können. In einem Blog-Post beschreibt Microsoft-Mann Brad Anderson, warum das Opalis-Portfolio gut zu Microsofts System Center und en MS-Servermanagement-Lösungen passt.

Opalis automatisiert die Aufgaben, die mit dem Betreuen eines Rechenzentrums anfallen. Darin enthalten sind LifeCycle Management für virtuelle Maschinen, Batchprozesse, Workflow-Management über Rechenzentrumsgrenzen hinweg und tiefgehende Integrationsfunktionen, um über mehrere Server-Infrastrukturen hinweg arbeiten zu können.

Diese Nachricht bläst ins gleiche Horn wie die Dinge, die Microsoft und Partner Novell für Windows- und Linux-Server bereits propagieren: In heterogenen Umgebungen können durch Interoperabilität der Systeme und Virtualisierung über Plattformen hinweg massiv Kosten eingespart werden.

Ein eSeminar zum Thema, in dem eWeek-Journalist Mehmet Toprak die Experten von Microsoft und Novell dazu befragt, findet übrigens am 15. Dezember um 11:0 Uhr statt (jetzt hier anmelden).

Die Opalis-Software kann sich bereits jetzt mit Infrastrukturlösungen von Microsoft, HP, CA und BMC integrieren – ohne extra etwas konfigurieren zu müssen. (Manfred Kohlen)

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