13. Dezember: Samsung WB1000
Ultraweitwinkelkamera mit innovativem Display

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Als Flaggschiff in der Kompaktkameraklasse hat Samsung die WB1000 mit einigen innovativen Features wie zum Beispiel 24 mm Weitwinkelbrennweite und einem AMOLED-Bilschirm ausgestattet.

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Die im Segment der Kompaktmodelle nicht ganz billige Samsung WB1000 wurde offensichtlich konstruiert, um Maßstäbe zu setzen. Und das gelingt der kleinen Kamera auch spielend dank ungewöhnlichem Superweitwinkel (24-120 mm mit einem hochwertigen Objektiv vom Optikspezialisten Schneider-Kreuznach) und einem sogenannten AMOLED-Display mit üppiger 3-Zoll-Diagonale, das besonders licht- und kontraststark den Blick aufs Motiv auch bei Sonnenlicht erleichtern soll. Nebenbei spart das ohne Hintergrundbeleuchtung auskommende »organische« Display Strom und ermöglicht so einen kleineren Akku und in der Folge ein kompakteres, außerdem leichteres Kameragehäuse. Obwohl dieses aus Metall ist, wiegt die ganze Kamera nur rund 180 Gramm. Nettes nostalgisches Gimmick sind zwei analoge Anzeigeinstrumente für Akkuladungszustand und Restkapazität auf der Speicherkarte.

12 Megapixel Auflösung auf dem Bildchip sind hingegen guter, wenn auch nicht ganz unproblematischer Klassenstandard (Bildrauschen!). Der bereits erwähnte Superweitwinkel bewährt sich bei Innenraum- und Gruppenbildern genauso wie bei der Gebäudefotografie: Endlich passen alle und alles aufs Bild. Und natürlich kann auch die kleine Samsung High-Definition-Video mit Stereoton für kürzere bewegte Impressionen. Zu beachten ist aber: Beim Zoomen wird der Ton abgeschaltet!

Bildergalerie

Interessanter für erfahrene Fotografen sind da im Zweifel vielleicht die (umfangreichen) manuellen Einstellmöglichkeiten, denn nicht immer macht die Automatik in deren Augen alles richtig. Zudem ist die WB1000 wegen ihrer langen Auslöseverzögerung keine Schnappschusskamera. Optischer 5x-Zoom, Bildstabilisator, Rote-Augen-Korrektur und noch so einiges an neumodischem Schnickschnack (Gesichtserkennung, Lächelautomatik) machen das in Silber oder Schwarz erhältliche Gerät zu einer rundum gut ausgestatteten Kompaktkamera zum offiziellen Nennpreis von knapp 400 Euro; geschickt gekauft ist das bereits im Mai herausgekommene Modell sicher mittlerweile auch für einiges weniger zu haben.