IDC: Green IT könnte das Klima retten

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Passend zum Gipfel in Kopenhagen legten die Marktforscher einen aktualisierten Green IT Index vor. Es gibt Hoffnung.

IDC traut der Branche zu, bis 2020 an die sechs Milliarden Tonnen CO2 einsparen zu können. Die IT- und Kommuniktaionstechnik müsse nur effizienter eingesetzt, besser ausgelastet und wo nötig durch Green IT ersetzt werden. Die Marktforscher schlagen der Branche in ihrem gestern vorgelegten Bericht vor, genau dies zu tun und damit ein Leitbild für die Länder zu sein, die sich auf der UN-Klimakonferenz gerade ihre Köpfe heißreden.

»Wir haben 17 Schlüsseltechnologien in vier Bereichen benannt, deren Optimierung enorm dabei helfen können, in der landesweiten Infrastruktur (z.B. Stromerzeugung) entsprechende CO2-Ausstöße zu vermeiden«, wirbt IDC-Manager Vernon Turner für den grünen Plan. Wenn man dann noch manchen industriellen Prozess automatisiere und massiv vom konventionellen Papier abrücken könne, um digitale Dokumente und elektronisches Papier zu nutzen, könnte man die Ziele sogar übererfüllen.

Lorie Ligle, Intel-Managerin für ökologische Technologien, lobte gleich mal den Report und war beeindruckt von der gelungenen Kombination aus Marktzahlen, Methoden und quantifizierten Industrie-Daten: »IDC gibt uns hier einen aufschlussreichen Einblick und zeigt, dass eine Industrienation sehr wohl gute Möglichkeiten besitzt, aktiv zu werden.« (Ralf Müller)