Web-Traffic: Tiefenanalyse von Google

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Der Webkonzern hat soeben sein Analyse-Werkzeug upgedatet und wird das überarbeitete Produkt diese Woche in Chicago auf dem Search Engine Strategies Event zeigen.

Ganz schlicht per Blog-Eintrag kündete Google der Kundengemeinde an, dass Analytics nun in der Lage sein werde, ungewöhnliche Statistik-Ausreißer, ob nun nach oben oder unten, erklären zu können. Das Feature »Annotations« werde allen Kunden mit Analytics-Zugriffberechtigung in ihrer Traffic-Zeitgrafik erlauben, einsehbare oder versteckte Notizen neben den Spitzen zu platzieren, damit sie bei Präsentationen vorbereitet sind, die Ausreißer entsprechend zu erklären (Server-Ausfall, Relaunch, Aktionsstart oder -ende). Ein nettes Hilfsmittel für IT- oder Marketingabteilung. Noch diese Woche soll das Update der Analytics API den Kunden zur Verfügung stehen.

Google hat Annotations auf besonderen Wunsch der Community eingebaut und liefert bereits einiges an Daten für die (Selbst-) Darstellung mit. Ergänzend kann der »Analytics Tracking Code Setup Wizard« automatisch die gewünschten Tracking Codes generieren. Via Setup darf man darauf Einfluss nehmen. Damit entfällt einiges an Handarbeit, die bei multiplen Subdomains, Cross-Domain-Tracking oder bei PHP-Sites bislang immer anfiel. (Ralf Müller)