Studie: Mittelstand kommt an Social Networking nicht vorbei

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Der gestern vorgelegte »Business Pulse Report« schreibt den kleinen und mittleren Unternehmen ins Gebetbuch, dass sie unbedingt die Netzwerke nutzen müssen, um an ihrem Image zu arbeiten.

Erst 20 Prozent der untersuchten 72.000 Mittelständler (SMBs) seien in den sozialen Communitys überhaupt vertreten. Dort betreiben sie Marketing, Imagepflege und versuchen, Neukunden anzuwerben. Statt dessen konzentrieren sich Zweidrittel der Unternehmen auf die Google-Rankings und messen daran ihren Erfolg im Internet, so der Report. Eine Online-Präsenz sehen sie schon als wichtigen Faktor, um das eigene Business voranzubringen, doch 80 Prozent der Firmen haben die Webgemeinden noch überhaupt nicht auf ihrer Agenda.

»Das Verhalten der Verbraucher ändert sich atemberaubend schnell. Sie entdecken heute eher im Web ein Business, einen Anbieter und Dienstleister aus ihrer Nähe, der von anderen Onlinern gelobt und daher auch ausprobiert wird«, ergänzt der britische Google-Chef Matt Brittin. So ein Rückenwind aus dem Internet erlaube es selbst kleineren und regionalen Anbietern heute, mit viel größeren Wettbewerbern mitzuhalten. Daher sollten sich Mittelständler dringend um das Thema kümmern, denn es könnte ihnen einen entscheidenden Vorteil im Markt verschaffen. (Ralf Müller)