Google startet mit »Living stories« eine Art »Google News deluxe«

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Die Google Labs haben gemeinsam mit der Washington Post und der New York Times den nächsten Schritt nach Google News entwickelt. Das System heißt »Google Living Stories«

Der Suchprimus hat sich mit den Zeitungen Washington Post und New York Times zusammengeschlossen, um Lesern ein besseres Erlebnis beim Verfolgen von Nachrichten zu bieten.

Zu jedem aktuellen Thema lässt sich in den Living Stories ganz klar per Timelines verfolgen, was wann passierte, eine Auswahl nach »national»« oder »world« vornehmen. Die Wahl nach News, Meinungen oder Ressourcen zum Thema ist ebenfalls möglich. Auch Videos und mehr können zu jedem Nachrichtenthema per Mausklick herausgefischt werden.

 

Die Entwicklungen in einer Geschichte werden dynamisch zu klickbaren Unterkategorien gewandelt, doch die URL der Hauptstory bleibt immer die gleiche. So lassen sich morgen unter identischer Adresse neue Erkenntnisse zu einer aktuellen Entwicklung erkennen.

Im eigenen Blog beschreibt Google dies als dynamische Art, mit Nachrichten umzugehen und zeigt in einem Video, wie man dies meint.


Aktuelle Neuerungen zu einem Themenbereich können per E-Mail-Alert verfolgt werden.

Derzeit handelt es sich wie bei Google üblich um einen Prototypen, der noch auf den Google-Labs-Seiten läuft. Wenn alles gut geht, startet das System aber nicht als Google-eigenes Betaprogramm, sondern auf den Websites der beteiligten Zeitungen. Dies jedenfalls stellt der Suchgigant in Aussicht – auf diese Weise will der »Datenkrake« wohl Medien und Nachrichtenagenturen stärker an sich binden, denn die Ergebnisse stehen nur noch bei den Betreibern bereit. Mit diesen zusammen soll der Dienst auch weiterentwickelt werden. (Manfred Kohlen)

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