Microsoft entwickelt neue Programmiersprache

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Eine experimentelle Sprache für das Erzeugen von interaktiver Infografik, Visualisierung oder sogar Kunst verlässt die Entwicklungslabors der britischen Microsoft-Niederlassung.

Die MS-Forschungslabors in Cambridge haben die Sprache mit dem Codenamen »Vedea« vorgestellt. Benannt nach einem Fluss in Rumänien, soll auch die Arbeit mit der Sprache »einfach fließen«.

So einfach wie Basic ist die Sprache zwar nicht, doch sie soll die Gestaltung von Prozessen wesentlich vereinfachen – Variablen müssen nicht vorher deklariert werden wie in C – das System erkennt selbst, was am besten passt und weist sie im dynamischen Editor automatisch zu. Richtig: Während des Tippens entstehen bereits Codefragmente und Visualisierungen des Ergebnisses. Syntaktisch sieht es aus wie vereinfachtes C#, aber ohne Klassendeklarationen für objektorientiertes Programmieren.  Ziel sind vor allem Funkuionen für die grafische Darstellung.

Nachdem kürzlich erst Google eine eigene Programmiersprache vorstellte, die vor allem auf Schnelligkeit auch bei der Programm-Kompilierung ausgerichtet ist, besinnt sich Microsoft auf seine Stärke: Die Vereinfachung der Nutzung. Aber für Programmierer, wohlgemerkt: Einsteiger haben hier nichts zu suchen. (Manfred Kohlen)

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