Siemens gliedert IT-Sparte aus

Netzwerke

Siemens will seine ertragsschwache IT-Sparte SIS loswerden, geprüft werden unter anderem Partnerschaften mit anderen Unternehmen und ein Börsengang.

Bei seiner IT-Sparte fährt Siemens einen Zickzack-Kurs, denn nachdem diese erst vor zwei Jahren in den Konzern eingegliedert wurde, soll sie nun wieder herausgelöst werden. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, soll SIS zum 1. Juli 2010 verselbständigt werden – wie steht allerdings noch nicht fest. Laut Finanzchef Joe Kaeser prüft man derzeit die Optionen, zu denen Partnerschaften und ein Börsengang gehören, auch wenn SIS Kaeser zufolge derzeit »nicht börsenfähig« ist.

Eine Trennung für SIS würde eine Änderung der Gehälter ermöglichen, denn »die Gehaltsstruktur bei SIS ist diametral zu dem, was heute gefragt wird«, so Kaeser. (Daniel Dubsky)