Intel bringt Atom SDK für externe Entwickler

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Um die App-Versorgung auf den mobilen Rechenzwergen deutlich zu verbessern, lädt Intel alle Fremdentwickler ein, direkt per Software Developer Kit für die Atom-Plattform zu programmieren.

Das ab sofort zu Verfügung stehende SDK ist allerdings noch beta. Abgestellt ist es auf den Atom-Einsatz unter Windows (C und C++) oder unter Intels Open-Source-Plattform Moblin. Die nächsten Monate wird geschaut, wie sich die fertigen Atom-Apps im praktischen Einsatz verhalten. Ab nächstes Jahr werde den Entwicklern dann erlaubt, einen Preis für ihre kleinen Programme auszurufen. Apropos: 99 Dollar müssen Entwickler als einmaligen Eintrittspreis zahlen, um dann die fertige SDK zu erhalten und mit der Produktion beginnen zu können.

Da es in naher Zukunft schon über 100 Millionen Netbooks in aller Welt geben wird, ist das natürlich eine attraktive installierte Basis. Die wird zwar nicht ganz so ausgabefreudig sein wie die iPhone-Community, aber dennoch erhoffen sich Intel, die Entwicklergemeinde und alle Atom-Partner, dass die Nachfrage alle Anstrengungen lohnen wird. Damit dann auch hier bald alle sagen können: Es gibt eine App dafür… (Ralf Müller)