Firmentool hilft gegen internen Datenverlust

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Viele Unternehmen sind rechtlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass keine Internas nach Außen dringen. Um den Compliance-Vorschriften genüge zu tun, könne man auf IT-Ebene spezielle Werkzeuge einsetzen.

“Endpoint Security” heißt das Thema rund um den kritischen Datenverlust. Darauf spezialisiert ist Hersteller Safend, der gestern neue Werkzeuge dafür vorstellte: Endpoint Inspector und Endpoint Discoverer ergänzen das Portfolio rund um den Protector.

Der Inspector filtert die Inhalte und alarmiert den IT-Administrator, sobald jemand sensible Daten in eine Richtung bewegt, die nicht freigegeben oder zumindest verdächtig ist, seien es Webspace, Rechner, E-Mail oder externe Speichermedien. Der Admin kann dann entscheiden, ob es in diesem Fall okay ist oder er besser einen Vorgesetzten alarmiert.

Discoverer wiederum dient dazu, alle möglichen Daten in der Firmenstruktur aufzustöbern, zu klassifizieren und dabei vielleicht auch Lücken im Schutzwall des Unternehmens zu entdecken. So könne man aktiv die Risiken des heimlichen Datenverlustes senken und komme dem Ziel, den Vorschriften genüge zu tun, erheblich näher.

“Bei den meisten Lösungen braucht man ein bis anderthalb Jahre, bevor man Verbesserungen oder Ergebnisse sehen kann. Bis dahin haben sich dann die Regeln und Börsengesetze womöglich längst wieder geändert. Unsere modularen Werkzeuge können auch Mittelständler und kleinere Firmen hernehmen und innerhalb von Tagen ein paar Löcher schließen und die Sicherheit erhöhen”, verspricht Safend. (Ralf Müller)