VirtualBox 3.1.0 ist fertig

CloudVirtualisierung

Die neue Version der Virtualisierungssoftware beherrscht die Live-Migration virtueller Maschinen. »Teleportation« hat man das neue Feature genannt.

Knapp drei Wochen nach der Beta haben die VirtualBox-Entwickler das Final Release der neuen Version 3.1.0 ihrer Virtualisierungssoftware fertig. Wichtigste neue Funktion ist die »Teleportation«, mit der sich virtuelle Maschinen (VM) im laufenden Betrieb von einem System zum anderen umziehen lassen.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe anderer neuer Features und Verbesserungen die den Umstieg auf VirtualBox 3.1.0 lohnend machen. So können ältere Zustände einer VM nicht mehr nur aus dem letzten Snapshot wiederhergestellt werden, sondern auch aus früheren. Falls sich ein Fehler schon vor dem letzten Snapshot eingeschlichen hat, steht damit einer Rückkehr zu einer fehlerfreien VM nichts mehr im Wege.

Windows-Gastsysteme können nun auf die Grafik-Hardware eines Hosts zugreifen und 2D-Beschleunigung nutzen. Es lässt sich mehr als ein optisches Laufwerk anschließen und das nun an einen frei wählbaren IDE-Controller. Außerdem kann der Typ der Netzwerkverbindung im laufenden Betrieb geändert werden.

Komplett überarbeitet wurde die USB-Unterstützung für OpenSolaris-Hosts, die sich allerdings noch in der experimentellen Phase befindet. Gleiches gilt übrigens für den EFI-Support (Extensible Firmware Interface), der ebenfalls noch nicht ganz ausgereift ist.

VirtualBox 3.1.0 bringt auch jede Menge Bugfixes sowie kleinere Änderungen und Verbesserungen, unter anderem am User Interface. Welche das sind, verrät das recht umfangreiche Changelog. Die Entwickler versprechen zudem signifikante Performance-Verbesserungen für AMD64-Gäste und bei der Speicheradressierung via PAE – Intels VT-x oder AMD-V vorausgesetzt. (Daniel Dubsky)

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