Hardware-Beschleunigung auch für Firefox

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Im nächsten Internet Explorer will Microsoft das Rendering der Grafik-Hardware des Rechners überlassen. Bei Mozilla experimentiert man damit ebenfalls herum und ist sicher, schneller fertig zu sein.

Auf seiner Entwicklerkonferenz PDC hatte Microsoft vor kurzem einen Ausblick auf den Internet Explorer 9 gegeben. Dieser wird auf Direct2D setzen und für das Rendering von Webseiten die GPU nutzen – Vorteil soll ein deutlicher Performance-Gewinn sein. Doch die Idee hatte Microsoft nicht exklusiv, denn Firefox-Entwickler Bas Schouten experimentiert damit ebenfalls herum. Er hat einige Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass mit der GPU-Beschleunigung Webseiten wie Google, Twitter und Facebook doppelt so schnell geladen werden. Zudem soll man auf Webseiten wesentlich weicher scrollen können.

Schouten zufolge steckt die Entwicklung noch in einer sehr frühen Phase, sieht aber schon sehr viel versprechend aus. Mozillas Christopher Blizzard twitterte bereits, dass er sicher sei, die Direct2D-Unterstützung in Firefox sei eher fertig als im Internet Explorer. (Daniel Dubsky)