TESTS
Microsoft Security Essentials im Test
Kostenloser Virenschutz
Im Labor überfordert
Im Praxistest springt der Virenscanner in keiner erkennbaren Ordnung durch die Verzeichnisbäume und scannt nach Gusto mal hier mal da. Zudem macht ihm die Virensammlung zu schaffen, die mit 50 000 infizierten Dateien anscheinend zu groß ist. Ordner mit weniger als 1000 Dateien untersucht das Programm problemlos, darüber hakt es ein wenig. Werden es mehr als 10 000 Dateien, bleibt der Scan irgendwann stehen und läuft auch nach Stunden nicht weiter.
Ordner mit derart vielen infizierten Dateien sollten aber außerhalb eines Testlabors eigentlich nicht vorkommen. Und schließlich können die Tester trotz allem eine Erkennungsrate von immerhin 93 Prozent feststellen. Damit kommt rein statistisch einer von 15 Viren durch – das ist zu viel.
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