Wie zuverlässig sind Laptops in der Praxis?

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Die Hersteller können ja viel versprechen. SquareTrade hat gut 30.000 echte Garantiefälle angeschaut und ausgewertet. Ein Ergebnis davon: Apple Macbooks sind nicht die besten…

…Notebooks, trotz ihres Preisaufschlages. Da konnten günstigere Modelle von Asus und Toshiba mit mehr Zuverlässigkeit auftrumpfen. Generell fand SquareTrade in seiner Studie heraus, dass rund ein Drittel aller neu angeschafften Mobilrechner innerhalb der ersten drei Jahre einen technischen Aussetzer haben. Das sei die aktuelle Quote bei den Garantiefällen, quer über sämtliche Hersteller hinweg. Kunden, die sich trotz technischer Probleme nicht melden, noch gar nicht mitgerechnet.

INQ_NotebookstudieZwei Drittel der Fehlfunktionen gehen direkt auf Hardwareprobleme zurück, der Rest sei verursacht durch typische Mobilunfälle (Stöße, Fallsucht, Ertränken). Generell halten teurere Geräte besser durch als preiswerte. Netbooks haben beispielsweise eine 20 Prozent höhere Ausfallquote als Notebooks. Einzige Ausnahme: Apple-Geräte. Die liegen zwar bei der Fehlerrate im guten Mittelfeld, doch verglichen mit gleichteuren Mitbewerbern schneiden sie stets schlechter ab.
Der große Verlierer in der Praxis heißt aber keinesfalls Apple, sondern HP: Asus- und Toshiba-Modelle sind im Schnitt 40 Prozent zuverlässiger als Notebooks von Hewlett-Packard. Obwohl HP mit 16 Millionen verkauften Geräten (2008) den Markt dominierte, wird jeder vierte Notebook dieser Marke in den ersten Jahren die Biege machen. Acer & Gateway, die volumenmäßigen Verfolger von Primus HP, schneiden allerdings mit 23 Prozent kaum besser ab.
Bei so hohen Schadensquoten können die Hersteller echt von Glück sagen, dass sich die Notebook-Fans ohnehin jede drei Jahre nach einem neuen Modell umschauen und wechselfreudiger sind als die Desktop-Kundschaft. (Quelle: TheInquirer.de)

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