PC-Markt erholt sich

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Während der PC-Markt in Westeuropa noch immer schwächelt, steigen in Deutschland die Verkaufszahlen. Das Wachstum ist in erster Linie auf die Nachfrage nach Netbooks zurückzuführen.

16,7 Millionen Rechner wurden im dritten Quartal in Westeuropa verkauft. Das ist ein Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allerdings zeigt der Markt schon erste Zeichen der Erholung. So ist der Absatz in Deutschland und im Nachbarland Frankreich gestiegen.

Wie schon im Quartal zuvor wird das Wachstum überall in Europa hauptsächlich von zwei Faktoren getrieben: Consumermarkt und Netbooks. Vom Erfolg der Minirechner haben vor allem Hersteller wie Samsung und Acer profitiert.

Business-PCs hingegen verkaufen sich nach wie vor schlecht. Das trifft traditionell businessorientierte Hersteller wie Dell hart.

3,3 Millionen PCs in Deutschland verkauft
Erfreulich sieht es in Deutschland aus. Hier wächst der PC-Markt gegen den europäischen Trend. 3,3 Millionen Rechner konnten die PC-Hersteller in Deutschland insgesamt absetzen, das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Allein der Absatz von Mobilrechner stieg um 12 Prozent.

Acer liegt auf Platz eins
Auf Platz eins in Deutschland liegt Acer mit 891 000 verkauften PCs und einem Marktanteil von 26,7 Prozent. Mit einigem Abstand folgt HP mit 486 000 PCs und 14,6 Prozent Marktanteil. Auf den weiteren Plätzen liegen Fujitsu, Asus und Dell. Alle PC-Hersteller zusammengenommen konnten im dritten Quartal 3 341 000 PCs in Deutschland absetzen.

Gartner schätzt, dass sich der PC-Markt in Westeuropa in den nächsten Monaten weiter erholen und 2010 zu alter Stärke zurückkehren wird.
(mt)

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Gartner