VMWare erneuert Desktop-Virtualisierung auf VMWare View 4

CloudIT-ManagementIT-ProjekteNetzwerkeVirtualisierung

Der Virtualisierungs-Pionier will sein Server-Know-how bei der Desktop-Virtualisierung im Netzwerk ausspielen und den Desktop zur einfach verwaltbaren Service-Lösung machen.

Die neue Generation der Desktop-Virtualisierung von VMWare wird ab 19. November 2009 erhältlich sein. Der Hersteller verspricht für VMWare View 4 eine nahtlose Integration in seine Virtualisierungsplattform vSphere. Mit Hilfe des neuen Display-Protokolls PCoIP (PC over IP) soll der virtuelle Desktop damit auf jedes Gerät im LAN oder WAN als »Desktop as a service« geliefert werden. Das Protokoll erkenne dynamisch Endgeräte, Netzwerkkomponenten und Speicherstellen, erklärt VMWare.

Laut Hersteller bietet die neue Version 4 ein vereinfachtes Desktop- und Anwendungs-Provisioning und -Management. Tausende virtueller Desktops seien damit von einer einzigen Konsole aus steuerbar. Ein permanenter Zugriff zu allen Applikationen und Desktops von nahezu jedem Gerät sei möglich, die Service-Level-Einstellungen für verschiedene Nutzergruppen staffelbar, und zentralisiertes Management der Sicherheitsrichtlinien und Udates erlaube verbesserte Compliance.

Die Softwareschmiede verspricht geringe Kosten und eine minimierte »Total cost of Ownership«. Wie Nutzer der Lösung ihre Gesamtkosten für Speicher, Netzwerk- und Computer-Ressourcen können, will VMWare in einem Online-Kalkulator zur Desktop-TCO-Berechnung beweisen.

VMware View 4 soll ab 19. November über VMware und seine Partner erhältlich sein. Die Enterprise Edition beinhaltet vSphere 4 für Desktops und View Manager 4 und eine flexiblen Desktop Management Server – der IT-Administratoren Überblick und Kontrolle über die Zugriffe der jeweiligen Mitarbeiter gibt – und kostet 150 US-Dollar pro »gleichlaufender Verbindung«.

Die VMware View 4 Premier Edition enthält VMware vSphere 4 für Desktops, VMware View Manager 4, VMware ThinApp 4 und VMware View Composer.

Der Preis beträgt 250 US-Dollar pro gleichlaufender Verbindung. Der Preis hat also diesmal nur mit der Anzahl der gleichzeitig ausgelieferten Desktops zu tun, nichts mit Prozessoren oder angeschlossener Hardware. (Manfred Kohlen)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen