Peinlich: Microsoft verschüttet seinen Kaffee

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Extra für die digitalen Ermittlungsbehörden der Welt hatte der Konzern ein Forensik-Werkzeug namens Cofee aufgelegt, dessen Benutzung nur polizeilichen Kräften erlaubt sei. Gerade tauchte die Software auf einer P2P-Plattform auf.

Microsoft kann nicht sagen, wie viele unautorisierte Nutzer da draußen sich das Tool schon geschnappt haben, verweist aber eiligst und energisch darauf, dass die Nutzung des “Computer Online Forensic Evidence Extractor” (COFEE) streng verboten sei. Lediglich autorisierte Behörden dürfen es einsetzen, um im Internet Beweise für Identitätsdiebstahl, Online-Betrug, Kinderpornographie, illegalen Datenaustausch zu sichern. Übrigens lasse sich das Tool selbst von unbegabten Plattfüßen schon nach zehn Minuten effektiv einsetzen – und via USB sogar immer am Mann halten. Aber genau dort ist der Master-Überwacher nicht geblieben, sondern in die freie Welt des Datentausches entwischt (oder absichtlich freigesetzt worden).
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Wetten, dass nun einige kreative böse Jungs Möglichkeiten finden, mit Cofee ganz neue Online-Fischzüge zu starten? Die Borg und ihre Erfüllungsgehilfen jedenfalls machen sich darüber Sorgen, dass ihr Cofee kalt wird und bald keine Spuren mehr findet, da die Cybergangster es analysieren und sich passende Schutzroutinen ausdenken könnten.
Andererseits bastelt Microsoft gerade eine neue Version für Windows 7. Da wäre es doch sinnvoll,  gleich entsprechende Korrekturen zu machen. (Quelle: TheInquirer.de)

L´INQ

Microsoft hebelt die Windows-Sicherheit aus