Windows 7 verkauft sich besser als Vista

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Den Marktforschern der NPD Group zufolge verkauft sich Microsofts neues Betriebssystem besser als der Vorgänger – zumindest einzeln, denn der schwächelnde PC-Markt sorgt dafür, dass der Absatz von PCs mit Windows 7 niedriger liegt als seinerzeit der Absatz von Vista-Rechnern.

Betrachtet man die reinen Stückzahlen, so lagen die Verkäufe von Windows 7 in den ersten Tagen nach dem Start 234 Prozent über den Vista-Verkäufen. Als Gründe hat man bei der NPD Group unter anderem die Vorabverkäufe zu sehr günstigen Preisen sowie das aufwändige Marketing ausgemacht. Andererseits sorgten aber die Preisnachlässe und Sonderaktionen und die kaum vorhandene Bewerbung der Ultimate Edition dafür, dass der Umsatz nur 82 Prozent über dem von Vista lag.

Auch den schwächelnden PC-Markt konnte Windows 7 ein wenig beleben: in der Woche vom 18. bis 24. Oktober, in der das neue Betriebssystem startete, lagen die PC-Verkäufe 95 Prozent über der Vorwoche und 49 Prozent über den Verkäufen in der gleichen Woche des Vorjahres. Vista legte im Januar 2007 aber den besseren Start hin: damals stiegen die PC-Verkäufe um 170 Prozent im Vergleich zur Vorwoche beziehungsweise 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damals befand sich allerdings auch der PC-Markt noch nicht in der Krise und, wie die Marktforscher der NPD Group anmerken, hatte Vista den Vorteil, dass der Januar üblicherweise der deutlich stärkere Monat ist als der Oktober, den sich Microsoft für den Start von Windows 7 ausgesucht hatte. (Daniel Dubsky)