Was Google über seine Nutzer weiß

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Dass Google mittlerweile als Datenkrake gilt, ist auch dem Suchmaschinenbetreiber selbst nicht verborgen geblieben. Mit dem neuen Dienst Google Dashboard zelebriert man nun Transparenz und will den Nutzern zeigen, welche Daten man gespeichert hat.

Besitzer eines Google-Accounts können sich bei Google Dashboard informieren, bei welchen Google-Diensten sie mitmachen und welche Daten dort hinterlegt sind. Um Daten zu löschen, muss man sich zwar weiterhin zu den einzelnen Diensten bequemen, doch immerhin liefert Google auf einer Seite eine schöne Übersicht nebst Links zu den jeweiligen Datenschutzbestimmungen. Zudem sieht man auch sehr schnell, welche Daten nicht privat und damit für andere Nutzer zugänglich sind.

Sehr interessant dürfte für viele der Punk Webprotokoll sein, unter dem Google die Suchen des Nutzers auflistet – was er wann mit Google gesucht und welche Seiten in den Trefferlisten angeklickt hat. Wirklich aufschlussreich ist das allerdings nicht, da man nicht erfährt, wie Google die Daten der verschiedenen Dienste zusammenführt, auswertet und verwendet, beispielsweise um die bei Websuchen eingeblendeten Anzeigen zu beeinflussen. (Daniel Dubsky)