Telekom macht satten Gewinn

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Das Unternehmen hat im dritten Quartal einen Konzernüberschuss von 959 Millionen Euro erwirtschaftet. Vor allem in den Monaten zwischen Juli und September ist die Profitabilität gestiegen.

Gute Ergebnisse kann die Telekom im dritten Quartal vorweisen. Gegenüber dem dritten Quartal 2008 stieg der Gewinn um 7,2 Prozent. Waren es im Vorjahresquartal 895 Millionen Euro, so sind es jetzt 959 Millionen, die als Konzernüberschuss verbucht werden können. Insgesamt stieg der Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro.

Das gute Ergebniss geht laut Telekom in erster Linie auf Einsparmaßnahmen zurück. Hierdurch konnte der Konzern seit dem Start eines Effizienzprogramms 2005 etwa 5,4 Milliarden Euro einsparen.

Entertain-Bereich legt zu
In Deutschland ging der Quartalsumsatz im Festnetzgeschäft gegenüber 2008 um 3,5 Prozent zurück. Aber immerhin konnte der Entertain-Bereich zulegen. Hier hat die Telekom bis zum Quartalsende 885 000 Pakete verkauft.
Das Mobilfunkgeschäft verzeichnete im dritten Quartal ein Umsatzwachstum von 1,4 Prozent. Vor allem der Anteil der sogannten Non-Voice-Daten steigt.

Erfolg durch Apples iPhone
Bei T-Mobile Deutschland stieg dieser Anteil am durchschnittlichen Monatsumsatz je Kunde gegenüber dem Vorjahr von 23 auf 27 Prozent. T-Mobile zählt derzeit insgesamt über 17,1 Millionen Mobilfunkverträge. Zur guten Entwicklung im Mobilgeschäft hat auch Apples iPhone beigetragen.

Schwächer war die Entwicklung beim DSL-Geschäft. Der »Netto-Neukundenmarktanteil« ging im dritten Quartal auf 18 Prozent zurück. In den letzten neun Monaten hat die Telekom 1,65 Millionen DSL-Anschlüsse verloren.
(mt)

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