Investor gefunden: Trekstor kann weitermachen

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Der insolvente Speicherspezialist Trekstor hat mit dem Elektronikkonzern Telefield einen Investor gefunden und kann nun weitermachen.

Wie der vom Amtsgericht Darmstadt bestellte Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner erklärte, hat Telefield ein überzeugendes Konzept vorgelegt, so dass der Geschäftsbetrieb nahtlos fortgeführt werden kann. Alle 82 Mitarbeiter am Standort Lorsch sollen weiterbeschäftigt werden.

Trekstor stellte Speicherprodukte wie externe Festplatten und MP3-Player her und war vor allem durch aufwändige Werbekampagnen mit Prominenten wie Dieter Bohlen bekannt. Ende Juli musste das Unternehmen Insolvenz anmelden.

Telefield, das seinen Sitz in Hongkong hat, und bislang vor allem in Asien und Amerika aktiv war, soll nun alle für den Geschäftsbetrieb notwendigen Vermögensgegenstände übernehmen und in eine »neue Trekstor GmbH« einbringen. Durch diese so genannte »übertragene Sanierung« bleibt die Marke Trekstor erhalten und der Geschäftsbetrieb kann ohne Unterbrechung fortgeführt werden.

Telefield sichert sich so den Zugang zum europäischen Markt. Bei Trekstor hofft man nach der Rettung nun sogar auf eine europäische Expansion. (Daniel Dubsky)