Die Koalition der willigen Cloud-Betreiber

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Paul Maritz, Joe Tucci und John Chambers (Bild) hoben im Namen ihrer Konzerne Cisco, EMC und VMware eine gemeinsame Cloud-Organisation aus der Taufe. Hilfe von Intel erhalten sie ebenfalls.

Die “Virtual Computing Environment Coalition” soll die Verbreitung der Technologie voranbringen und deutlich mehr Unternehmen dazu animieren, eine Virtualisation ihrer IT-Infrastruktur voranzutreiben. Nebeneffekt der Kräftebündelung: Die Prozeduren sollen vereinfacht/vereinheitlicht werden, so dass nicht nur die Service-Provider, sondern auch die Kunden bis zu 40 Prozent ihrer Datacentre-Kosten einsparen könnten.

Weniger Investition in Hardware, Gebäude, Wartung und Energie seien bei richtiger Virtualisation und unter Einbeziehung der Cloud Services möglich, verspricht das Trio. Es wolle nun aus den gemeinsamen Produkten und Diensten attraktive Pakete schnüren, um sie Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen nahe zu bringen.Das erste nenne sich Vblocks und zeichne sich durch ideale Skalierbarkeit (in beide Richtungen) aus. Hier stehe im Vordergrund, die Hardware von Drittfirmen und unabhängige Software einzusetzen. In drei Stufen könne Vblocks vom Einstiegslevel bis zu 6.000 Virtual Machines stemmen.

Die Cloud-Koalition kündigte eine weitere Instanz namens Acadia an, in der man mit Intel gemeinsam am Design der Cloud Infrastruktur tüftele. Hier wolle man von der privaten Cloud-Lösung bis zu großen Organisationen alles abdecken. (Ralf Müller)