Symantec erweitert Tool zur Vermeidung von Datenverlusten

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»Data Loss Prevention 10« kommt im Dezember. Das Programm soll nun den Datenschutz auch kombinieren mit unternehmenweitem Rechte-Management und Verschlüsselung.

Bei Texas Instruments steht DLP für »Dynamic Light Processing«, bei Symantec aber steht die Abkürzung für »Data Loss Prevention« – Ersteres ist für IT-Verantwortliche zwar bei Beamern für Präsentationen wichtig, doch die Sicherheits-Variante von DLP verlangt sicherlich eine viel höhere Aufmerksamkeit.

Symantec bietet schon seit einiger Zeit ein Produkt zum Schutz der Daten vor Verlust. Version 10 ist eine ganze Suite von Hilfen gegen die diffundierende Datenflut. Es unterstützt nun auch XML und Webdienste, um seine Erkenntnisse in Reporting-Systeme oder andere Anwendungen zu exportieren.

Zudem erlauben neue Import- und Export-Funktionen, Sicherheits-Richtlinien stets und auszugebende Handlungsanweisungen an neue Vorschriften anzupassen.

Mit der Integrationsmöglichkeit per »Symantec Workflow« können auf Richtlinien beruhende Prozesse wie die automatische Verschlüsselung oder das Blockieren von bestimmten Endgeräten durch »Symantec Endpoint Encryption«, »Endpoint Protection« und andere Lösungen gesteuert werden. Wenn etwa ein Angestellter probiert, vertrauliche Informationen mitzunehmen «, kann »Symantec Data Loss Prevention 10« über die Sicherheitslösung »Endpoint Protection« die USB-Nutzung verhindern.

Auch eine Anbindung an eigene oder fremde SaaS-Anwendungen für Mail-Security wie MessageLabs oder Postini ist im Angebot der neuen Version. So können vertrauliche Informationen in ausgehenden E-Mails besser überwacht, geschützt und sicher übermittelt werden, ohne dafür ein Extra Mail-Gateway zu installieren: (Manfred Kohlen)

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